"Schule gemeinsam leben" ist nicht nur das Leitbild unserer Grundschule, sondern mit der Teilnahme an dem Projekt "Vielfalt fördern" auch unser Arbeitsschwerpunkt für die Schuljahre 2022/23 - 2024/25. Das gesamte Schulteam aus dem Vor- und Nachmittag macht sich auf den Weg. Wir wollen eine Schule für alle Kinder sein. Dabei geht es nicht nur um das Lernen am Vormittag, sondern auch um die kompetente und professionelle Begleitung der Kinder bis in den Nachmittag hinein. Teamentwicklung, Professionalisierung, Rollenschärfung und Diagnostik von Potentialen und Entwicklungschancen sind dabei die Schwerpunkte unserer Fortbildungsarbeit.
QUA-LIS NRW beschreibt das Projekt so:
Das Projekt „Vielfalt fördern" unterstützt Schulen dabei, durch systematische individuelle Förderung im Unterricht und in den außerunterrichtlichen Angeboten besser mit der wachsenden Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler umzugehen.
Ziel der Fortbildung ist die Weiterentwicklung des Unterrichts in den Schwerpunkten individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung. Lehrkräfte und pädagogisches Personal sollen dabei unterstützt werden, sich besser auf die unterschiedlichen Lernausgangslagen, Potenziale und Interessen der Schüler einzustellen. Die Fortbildung richtet sich an ganze Schulen und stellt somit einen integrierten Ansatz der Unterrichtsentwicklung im Rahmen von Schulentwicklung dar. Die Kollegien werden im Verlauf der Fortbildung dauerhaft von Moderatorinnen und Moderatoren der Kompetenzteams begleitet. Die Moderatoren stimmen sich dabei mit der Projektsteuergruppe für Unterrichtsentwicklung an der Schule ab und koordinieren gemeinsam mit dieser den Prozess.
Die vier Module der Fortbildung bestehen aus theoretischen Bausteinen, praktischen Trainingseinheiten und Reflexionen über die Weiterentwicklung des Unterrichts. Zu Beginn der Fortbildung wird das Grundverständnis zur individuellen Förderung und zum Lernen in den Blick genommen. Es wird berücksichtigt, wo die Schule bzw. das Kollegium im Schulentwicklungsprozess steht. Im Verlauf der Fortbildung werden zunehmend fachspezifische Elemente berücksichtigt, sodass auch Fachkonferenzen einbezogen werden.
Die Fortbildung ist auf zwei Jahre angelegt und umfasst ca. 2,5 Fortbildungstage pro Modul – also insgesamt 10 Tage bzw. 80 Stunden im Zeitraum von 2 Jahren.